Projekt „Timmelsjoch at night“

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Teil 3: Die Nacht

Hier nun Teil 3 der Serie "Timmelsjoch at night" und wir sind mitten in der Nacht… es ist eiskalt (wirklich!) und es geht ein extrem schneidender Wind… Wolken und Nebelschwaden ziehen in großer Geschwindigkeit über uns hinweg, teilweise für ein paar Sekunden überhaupt keine Sicht, dann wieder ein atemberaubender Sternenhimmel.

Da auf der Straße ein Nachtfahrverbot herrschte (und wir ganz brav waren) haben wir mit ein paar Lichtspuren mit Klemens Lichtrad begonnen (vielen Dank fürs Basteln!)… die Milchstraße war erst so ab 0:30 Uhr zu sehen. Die war dann tatsächlich nicht einfach zu fotografieren, zum einen wegen dem starken und eiskalten Wind, zum anderen brachte der Nebel immer wieder Wasser auf die Linsen (wir waren ständig am Wischen). Und ausgerechnet in südlicher Richtung (wo die Milchstraße war) haben sich 2 Wolken so in den Gipfeln gefangen, dass sie nicht wieder abgezogen sind… und für die Umstände sind wir echt zufrieden mit dem Ergebnis.

Es war ein richtiges Abenteuer… es wurde so kalt, dass die Mädels und ich uns zumindest zeitweise ins Auto zurückgezogen haben um uns aufzuwärmen. Nur Klemens hat tatsächlich die komplette Nacht knallhart draußen verbracht… Respekt!

Im folgenden Teil 4 erzähle ich dann noch über den nächsten Morgen und den Sonnenaufgang… freut Euch auch auf ein Video, dass zwar nicht die Kälte, aber den Wind wirklich gut rüber bringt.

12 Replies to “Projekt „Timmelsjoch at night“”

  1. Gute Idee, sehr gut umgesetzt, klasse Bilder und Kommentare – da kann man „mitfühlen“ ohne selbst frieren zu müssen. Respekt!!!!

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  2. Also ich zieh den Hut ! Vor den Fotos und dass ihr die Nacht dort verbracht habt. Ich habe mir schon öfters bei Nachtfotos fast die Finger abgefroren und auch eisigen Wind gehabt und deshalb kann ich es ansatzweise nachvollziehen ! Also Top Leistung

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    1. Wow, vielen Dank! 😊 Ich hatte das im Juli echt unterschätzt und glaubte so an 5-8 Grad… hatte entsprechende Kleidung dabei. Aber das es da oben gleich so kalt und windig war… Learning: niemals die Berge unterschätzen!

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